Unterricht planen, differenzieren, dokumentieren

Die Fragen, die im Referendariat und im Schulalltag wiederkehren: Differenzierung, Verlaufsplanung, Arbeitsaufträge, Bewegungspausen, Förderbedarf, Lerngruppenprofile und der Unterrichtsentwurf für den Besuch. Fachlich beantwortet, ohne Umweg zur Anwendung.

Warum ist Differenzierung wichtig?

Inklusiver Unterricht ist der Regelfall und nicht die Ausnahme. In derselben Lerngruppe treffen sonderpädagogischer Förderbedarf, sehr unterschiedliche Sprachstände und Lerntempi aufeinander, die um Faktoren auseinanderliegen. Ohne Differenzierung verfehlt eine Stunde zuverlässig einen Teil der Klasse – nach unten wie nach oben.

Differenzierung bedeutet dabei nicht, drei getrennte Stunden zu planen. Tragfähig ist ein gemeinsamer Kern – dasselbe Thema, dieselbe Kompetenz, dieselbe Sicherung – mit abgestuften Zugängen. Abgestuft werden kann entlang mehrerer Dimensionen:

  • Umfang: Zahl der Aufgaben oder Textmenge – die einfachste, aber schwächste Stellschraube.
  • Komplexität: Anforderungsbereich I bis III, ein Merkmal statt vier, Beispiel statt Abstraktion.
  • Hilfestellung: Wortspeicher, Satzanfänge, Musterlösung im Umschlag, gestufte Tippkarten.
  • Zeit: längere Bearbeitungszeit bei gleicher Aufgabe statt Kürzung.
  • Sozialform: Partnerarbeit als Stütze, Einzelarbeit als Anforderung.
  • Ergebnisform: Stichpunkte, Tabelle, Zeichnung oder Fließtext – der Inhalt bleibt derselbe.

Der Unterschied zwischen quantitativer und qualitativer Differenzierung ist entscheidend: Wer nur Aufgaben streicht oder hinzufügt, produziert oben „mehr vom Gleichen“ und unten Langeweile. Qualitative Differenzierung verändert den Zugang. Beispiel Biologie, Fotosynthese: Die Basisvariante beschriftet ein vorbereitetes Schema mit Wortspeicher, die Regelvariante erklärt den Vorgang anhand einer Leitfrage, die Erweiterung überträgt ihn auf einen Pflanzenversuch mit veränderten Lichtbedingungen. Alle drei liefern zur Sicherung eine Aussage über denselben Zusammenhang.

Genau diese Anschlussfähigkeit ist der häufigste Bruch. Wenn die Basisgruppe im Plenum nichts beitragen kann, weil sie an einem anderen Gegenstand gearbeitet hat, war es keine Differenzierung, sondern Parallelunterricht. Die Sicherung wird deshalb zuerst geplant, die Varianten danach. Individuelle Anpassungen kommen dort hinzu, wo ein Förderschwerpunkt es verlangt: handelnd oder bildgestützt bei Geistiger Entwicklung, Wortspeicher bei Sprache, kontrastreiche Vergrößerung bei Sehen, eng begrenzte Aufträge bei emotional-sozialer Entwicklung. TeachFOCUS erzeugt die drei Stufen samt individueller Varianten aus den hinterlegten Profilen der Lerngruppe.

Was bringt eine Stundenverlaufsplanung?

Vor allem Durchführbarkeit. Eine Verlaufsplanung zwingt dazu, pro Phase Minuten, Sozialform, Material und Ergebnis festzulegen – und macht vor der Stunde sichtbar, was rechnerisch gar nicht hineinpasst. Sie ist zugleich Grundlage für Unterrichtsbesuche und macht die Nachbereitung konkret, weil benennbar wird, welche Phase gekippt ist.

Ein tragfähiges Grundmuster für 45 Minuten:

  • Einstieg und Aktivierung: 5–8 Minuten, Stundentransparenz sichtbar
  • Erarbeitung I: 12–15 Minuten, eine Sozialform, ein Arbeitsauftrag
  • Bewegungs- oder Wechselphase: 3–5 Minuten
  • Erarbeitung II oder Anwendung: 10–12 Minuten
  • Sicherung: 6–8 Minuten, Ergebnis wird verschriftlicht oder visualisiert
  • Abschluss: 2–3 Minuten, Ausblick und Hausaufgabe

Im 90-Minuten-Block trägt eher ein Doppelbogen als ein gestrecktes 45er-Raster:

  • Einstieg und Problemstellung: 10 Minuten
  • Erarbeitung I mit Zwischensicherung: 25 Minuten
  • Bewegungs- oder Wechselphase: 5 Minuten
  • Vertiefung, Anwendung oder Stationenarbeit: 25 Minuten
  • Präsentation und Diskussion: 15 Minuten
  • Sicherung und Ausblick: 10 Minuten

Woran Planungen real scheitern, ist selten der Inhalt. Es sind ungeplante Übergänge, die Materialverteilung, die drei Minuten kostet, und die Sicherung, die als Erstes wegfällt, weil sie am Ende steht. Hilfreich sind deshalb ein markierter Pufferpunkt, an dem gekürzt wird, ohne die Sicherung zu opfern, und Übergänge als eigene, formulierte Handlung: „Material in die Mitte, dann Blick nach vorn.“

Im Unterrichtsbesuch kommt eine formale Erwartung hinzu: Das Verlaufsraster enthält in der Regel Zeit, Phase, Lehrer- und Schüleraktivität, Sozialform, Medien sowie eine Spalte für didaktischen Kommentar oder Alternativen. TeachFOCUS erzeugt die Taktung inklusive Übergängen und prüft die Minutensumme auf Plausibilität.

Was macht einen guten Arbeitsauftrag aus?

Arbeitsaufträge scheitern selten am Inhalt, sondern an der Verpackung. Eine gesprochene Kette mit vier Schritten überfordert zuverlässig einen Teil der Klasse – nicht nur Kinder mit Aufmerksamkeitsschwierigkeiten. Die Folge ist die bekannte Nachfragerunde und eine Arbeitsphase, die erst nach fünf Minuten läuft.

Der Unterschied zeigt sich am Beispiel:

  • Schwach: „Lest euch den Text mal durch und überlegt zu zweit, was da wichtig ist, und dann besprechen wir das gleich.“
  • Tragfähig: „Lies Text A allein. Du hast 7 Minuten. Markiere drei Aussagen zur Ursache. Wenn du fertig bist, vergleichst du leise mit deinem Partner.“

Was den Unterschied ausmacht:

  • ein Handlungsschritt pro Satz, im Imperativ
  • Zeitangabe nennen und sichtbar machen, nicht nur ansagen
  • Ergebnisform benennen: markieren, notieren, zeichnen, drei Stichpunkte
  • Sozialform und Lautstärke vorher klären, nicht mitten in der Phase
  • ein definiertes Ende, damit Schnelle wissen, was danach kommt

Mündlich tragen höchstens zwei Schritte. Alles darüber gehört sichtbar an Tafel, Karte oder Arbeitsblatt – schriftliche Aufträge sind nachlesbar, mündliche entlasten nur, wenn sie kurz sind. Der wirksamste einzelne Schritt ist die Rückversicherung: Eine Person wiederholt den Auftrag in eigenen Worten, erst danach wird Material verteilt. Solange Blätter in der Hand sind, hört niemand mehr zu. In TeachFOCUS entstehen zu jeder Phase fertig formulierte Ansagen, einzelne Sätze lassen sich unter „Anweisung umformulieren“ nachschärfen.

Sind Bewegungspausen sinnvoll?

Ja – sofern die Funktion vorher feststeht. Eine Bewegungspause soll entweder aktivieren oder beruhigen. Danach richtet sich die Auswahl, nicht nach Beliebtheit. Aktivierende Formate wirken im Leistungstief nach etwa 20 Minuten Konzentration, beruhigende unmittelbar vor Leistungs- oder Stillarbeitsphasen. Mit zu wählen sind außerdem der verfügbare Platz – im Fachraum mit festen Tischen scheiden Laufformate aus – und die Altersstufe.

  • Ecken-Sprint (aktivierend, 5 Min, braucht Platz): Ecken mit 1–4 nummerieren, eine Zahl nennen, alle laufen hin. Der letzte Durchgang endet im Stehen mit drei tiefen Atemzügen, das leitet zurück in die Ruhe.
  • Platzwechsel (aktivierend, 5 Min): „Alle, die … tauschen den Platz.“ Werden die Aussagen an das Stundenthema gekoppelt, bleibt der Inhalt aktiv und die Phase ist keine Unterbrechung, sondern Wiederholung.
  • Stille Dehnung am Platz (beruhigend, 2 Min, ohne Platzbedarf): Schultern, Nacken, Hände; Sprechverbot, Licht gedimmt. Funktioniert auch im Computerraum.
  • Zählatmung (beruhigend, 1–2 Min): vier Sekunden ein, sechs aus, fünfmal. Unauffällig genug, um vor Klassenarbeiten eingesetzt zu werden.

In der Sekundarstufe II werden Laufformate meist abgelehnt; wirksam bleiben dort Sozialformwechsel mit Ortswechsel – Gallery Walk, Murmelrunde im Stehen, Positionslinie im Raum. Der Effekt entsteht ohnehin durch Haltungs- und Blickwechsel, nicht durch Anstrengung.

Unverzichtbar ist die Abbruchregel: ein festes, vorher geübtes Signal, nach dem alle sitzen. Ohne dieses Signal kostet die Pause mehr Zeit, als sie einbringt. TeachFOCUS setzt eine passende Idee samt Abbruchsignal direkt in die vorgesehene Phase der Verlaufsplanung.

Was hilft bei Schüler*innen mit Förderbedarf?

Der gemeinsame Nenner lautet: Struktur sichtbar machen und Anforderungen portionieren. Die Begründung und damit die konkrete Maßnahme unterscheiden sich je nach Schwerpunkt.

  • ADHS: Aufmerksamkeitssteuerung und Impulskontrolle. Aufgaben in sichtbar abgeschlossene Teile zerlegen, Erfolgserlebnisse in kurzen Abständen, leise vereinbarte Refokussierungs-Signale statt Ansprache vor der Klasse, reizarmer Platz mit Blick zur Tafel.
  • Autismus-Spektrum: Vorhersehbarkeit und Reizregulation. Ablauf als Symbolleiste an der Tafel, Wechsel vorher ankündigen, eindeutige statt bildhafter Sprache, benannte Rückzugsmöglichkeit, Gruppenarbeit mit klar zugewiesener Rolle.
  • Lernen: didaktische Reduktion auf den lernbaren Kern, Vorwissen aktivieren statt voraussetzen, kleinere Lernschritte mit unmittelbarer Rückmeldung, Wiederholung in variierter Form – und Aufgaben, deren Erfolg realistisch erreichbar ist.
  • Hören: Sprech- und Sichtbedingungen. Zugewandt sprechen, nicht beim Schreiben an der Tafel, Beiträge aus der Klasse wiederholen, Störschall reduzieren, Höranlage konsequent nutzen, Arbeitsaufträge zusätzlich schriftlich.
  • Emotional-soziale Entwicklung: Beziehungssicherheit und Berechenbarkeit. Eng begrenzte, überschaubare Aufträge, angekündigte Regeln mit vorhersehbarer Konsequenz, Deeskalation außerhalb der Klassenöffentlichkeit, Verantwortungsrollen als Entlastung.
  • Sprache und Sehen: Wortspeicher, Satzmuster und entlastete Fachsprache beim Schwerpunkt Sprache; kontrastreiche Vergrößerung, taktile Zugänge und verbalisierte Tafelbilder beim Schwerpunkt Sehen.

Wichtig ist die Unterscheidung dreier Instrumente, die im Alltag oft vermischt werden. Differenzierung verändert Zugang und Anforderung innerhalb des Unterrichts. Nachteilsausgleich verändert nur die Bedingungen – Zeitzuschlag, Pausen, getrennter Raum, mündlich statt schriftlich, technische Hilfsmittel – und lässt die Anforderung unverändert; er wird nicht im Zeugnis vermerkt. Notenschutz nimmt dagegen einen Leistungsbereich aus der Bewertung heraus und ist in mehreren Ländern vermerkpflichtig. Geregelt wird beides über die Schulgesetze und Verordnungen der Länder, vereinbart in der Regel schriftlich in der Klassenkonferenz. In TeachFOCUS entstehen aus den pseudonymen Schüler*innenprofilen konkrete Tipps, Signale und individuelle Differenzierungen für genau diese Stunde.

Wie hilft ein Lerngruppenprofil bei der Planung?

Differenzierung lässt sich nicht abstrakt planen. Sie setzt eine beschriebene Lerngruppe voraus: Schulform und Jahrgang, Klassengröße, Sprachstände, Förderschwerpunkte, aktuelle Dynamik. Genau diese Angaben liegen im Alltag verstreut vor – im Kopf, im Notizbuch, im Förderplan – und werden bei jeder Planung neu zusammengesucht.

Ein einmal angelegtes Lerngruppenprofil dreht das um. In TeachFOCUS werden Klassen mit Schulform, Größe und Rahmenbedingungen hinterlegt und einzelne Schüler*innen als pseudonyme Profile ergänzt – ohne Klarnamen, mit den planungsrelevanten Merkmalen: Förderschwerpunkt, Sprachstand, Arbeitsverhalten, wirksame Strategien. Beim Planen wird die Klasse ausgewählt, die Angaben werden übernommen.

  • Die Lerngruppenangaben müssen nicht bei jeder Stunde neu eingegeben werden; das Formular ist in wenigen Klicks gefüllt.
  • Die individuellen Differenzierungen beziehen sich auf reale Profile statt auf Durchschnittsannahmen.
  • Beobachtungen aus einer Stunde lassen sich im Profil ergänzen und wirken auf alle folgenden Planungen.
  • Für Unterrichtsbesuche liefert das Profil den Rohstoff der Bedingungsanalyse in pseudonymer Form.

Der Aufwand fällt einmal pro Klasse an, meist zu Schuljahresbeginn. Angelegt werden Klassen und Profile im Bereich „Klassen“.

Was gehört in einen Unterrichtsentwurf für einen Unterrichtsbesuch?

Die verbindliche Form gibt das jeweilige Seminar vor – Umfang und Reihenfolge weichen zwischen Bundesländern und Fachseminaren erheblich ab. Verlangt werden fast überall dieselben Bausteine:

  • Bedingungsanalyse: Lerngruppe, Vorwissen, Lernvoraussetzungen, Besonderheiten einzelner Schüler*innen in pseudonymer Form, räumliche und zeitliche Rahmenbedingungen.
  • Einordnung in die Reihe: vorangegangene und folgende Stunde, damit die Stunde als Glied einer Sequenz erkennbar ist.
  • Sachanalyse: der Fachinhalt aus fachwissenschaftlicher Sicht – knapp, belegt und ohne Lehrbuchreferat.
  • Didaktische Analyse und Reduktion: Begründung der Auswahl, Bezug zum Rahmenlehrplan, Rückführung des Inhalts auf den lernbaren Kern.
  • Lernziele oder Kompetenzerwartungen: beobachtbar formuliert – was Schüler*innen am Stundenende zeigen können, nicht was behandelt wird.
  • Methodische Begründung: warum diese Sozialformen, Medien und Differenzierungen – inklusive der verworfenen Alternative.
  • Verlaufsraster: Zeit, Phase, Lehrer- und Schüleraktivität, Sozialform, Medien, didaktischer Kommentar.
  • Anhang: Material, Tafelbild, Erwartungshorizont, Literaturangaben.

Bewertet wird vor allem die Stimmigkeit: Ziel, Aufgabe und Sicherung müssen dieselbe Kompetenz meinen, und die Differenzierung muss zur beschriebenen Lerngruppe passen. TeachFOCUS liefert Verlaufsraster, Ziele und Standards sowie die Differenzierungsstufen als Rohfassung; Sachanalyse und didaktische Begründung bleiben Aufgabe der Lehrkraft.

Phasierung, Artikulationsschema, Verlaufsplan – was heißt was?

Für dieselbe Sache kursieren je nach Bundesland, Seminar und Jahrgang unterschiedliche Begriffe. Eine kurze Übersetzungshilfe:

  • Phasierung / Artikulationsschema / Verlaufsraster / Stundenverlaufsplan: die zeitliche Gliederung der Stunde. Bei TeachFOCUS Stundenverlaufsplanung.
  • Unterrichtsentwurf / Stundenentwurf / Stundenbild / Unterrichtsskizze: die schriftliche Fassung der Planung für Unterrichtsbesuch oder Lehrprobe.
  • Standardkonkretisierung / Lernzielformulierung / Kompetenzerwartung: das beobachtbare Können am Stundenende. Bei TeachFOCUS Ziele und Standards.
  • Binnendifferenzierung / innere Differenzierung / Niveaustufen: abgestufte Zugänge innerhalb derselben Lerngruppe. Bei TeachFOCUS Differenzierung.
  • Ergebnissicherung / Sicherungsphase / Konsolidierung: die Phase, in der das Ergebnis verschriftlicht oder visualisiert wird.
  • Classroom Management / Klassenführung: Regeln, Rituale, Übergänge und Signale – bei TeachFOCUS unter anderem die Refokussierungs-Signale.
  • Didaktische Reduktion: Rückführung des Fachinhalts auf den lernbaren Kern.
  • Nachteilsausgleich: veränderte Bedingungen bei gleichbleibender Anforderung – abzugrenzen vom Notenschutz.

Was kann TeachFOCUS?

TeachFOCUS plant Unterrichtsstunden und passt vorhandene Planungen an. Ausgangspunkt ist entweder ein fertiger Verlaufsplan oder nur Thema, Fach und Lerngruppe – in beiden Fällen entsteht eine vollständige, unterrichtstaugliche Stunde:

  • Klassen und pseudonyme Schüler*innenprofile als Grundlage jeder Planung
  • getaktete Stundenverlaufsplanung inklusive passender Bewegungspause
  • Ziele und Standards sowie Ablaufplan mit Symbolideen für die Tafel
  • kleinschrittige Anweisungen für jede Phase
  • Differenzierung in drei Stufen samt Refokussierungs-Signalen
  • Vorbereitungsliste: was vor der Stunde noch zu erledigen ist
  • fertiger KI-Prompt zur Materialerstellung bei einer KI freier Wahl

Die pädagogische Verantwortung bleibt bei der Lehrkraft: KI-Vorschläge sind vor dem Einsatz fachlich zu prüfen.

Was kostet TeachFOCUS?

Ohne Konto sind 20 KI-Anfragen pro Monat frei, mit kostenlosem Konto 50. Bezahlte Tarife beginnen bei 4,99 € im Monat, für Studierende und Referendar:innen gibt es eine vergünstigte Freigabe. Details stehen auf der Tarifseite.

Was passiert mit den Daten?

Ohne Anmeldung bleibt alles im Browser des jeweiligen Geräts. Mit Konto werden Stunden und Klassen im persönlichen Bereich gespeichert und geräteübergreifend synchronisiert. Schüler*innenprofile werden ausdrücklich pseudonym geführt – keine Klarnamen, keine Diagnosedaten. Es gibt kein Tracking und keine Analytics. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Kann ich Unterrichtsreihen planen und Stunden wiederverwenden?

Ja. Vergeben Sie im Formular einen Reihennamen (z. B. „Brüche – 6b“): Stunden derselben Reihe werden auf der Startseite gruppiert, und die KI berücksichtigt automatisch die vorherige Stunde der Reihe – inklusive ihrer Reflexion. Über „Neue Stunde aus dieser“ übernehmen Sie alle Eingaben einer Stunde als Vorlage für die Folgestunde.

Kann ich eine angepasste Stunde mit Kolleg:innen teilen?

Ja. Auf der Ergebnisseite erzeugt „Öffentlich teilen“ einen Link, den Sie weitergeben können. Geteilt werden Thema, Verlaufsplanung, Anweisungen, Signale, Differenzierungsstufen und Vorbereitungsliste – niemals Schülerprofile, individuelle Förderhinweise oder Reflexionen. Die Freigabe lässt sich jederzeit mit einem Klick wieder aufheben.

Wie installiere ich TeachFOCUS?

TeachFOCUS ist eine Progressive Web App. Das heißt: Sie läuft im Browser, lässt sich aber wie eine normale App auf dem Startbildschirm oder Homescreen ablegen und öffnet sich dann im Vollbildmodus ohne Browserleiste. Gespeicherte Stunden und der Timer funktionieren auch ohne Internetverbindung.

  • Chrome / Edge (Windows, macOS, Chromebook): Rechts in der Adressleiste erscheint ein kleines Symbol für „App installieren“ oder „Installieren“. Alternativ über das Menü (⋮) → „App installieren“.
  • Chrome (Android): Unten erscheint oft ein Banner „Zum Startbildschirm hinzufügen“. Sonst über das Menü (⋮) → „Zum Startbildschirm hinzufügen“.
  • Safari (iPhone / iPad): Teilen-Symbol unten oder oben → „Zum Home-Bildschirm“.
  • Firefox: Menü → „Installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“.

Nach der Installation finden Sie das TeachFOCUS-Icon neben Ihren anderen Apps. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig.

Stunde planen oder eine vorhandene passend für die Lerngruppe machen.